Anfang und Ende von Verantwortung
Seit ich vor vielen Jahren mit meinem Coach Sören Tempel bewusst angefangen habe, an mir und meinen Themen zu arbeiten, spielt die VERANTWORTUNG eine maßgebliche Rolle. Dabei taucht immer wieder die Frage auf, für was bin ich verantwortlich (für was auch nicht)…und was leite ich daraus für mein Leben und meine Handlungen ab.
Verantwortung, Klimakrise, Selbstannahme
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Anfang und Ende von Verantwortung

Seit ich vor vielen Jahren mit meinem Coach Sören Tempel bewusst angefangen habe, an mir und meinen Themen zu arbeiten, spielt das Wort VERANTWORTUNG eine maßgebliche Rolle für mich.

Dabei taucht immer wieder die Frage auf, für was bin ich verantwortlich (für was auch nicht)…und was leite ich daraus für mein Leben und meine Handlungen ab.

Die Antwort darauf war für mich irgendwann griffig und gut in meinem Leben anwendbar…sie basiert auf dem Urheberprinzip…für alles, was ich alleine verursache oder wo ich einen Teil dazu beitrage, habe ich die Verantwortung.

Um mit dem Resultat der Verantwortung arbeiten und aktiv umgehen zu können, muss ich die Verantwortung übernehmen…egal ob ich alles oder nur einen Teil dazu beigetragen habe.

Die Differenzierung von „sich verantwortlich fühlen“ und „Verantwortung übernehmen“ ist dabei maßgeblich entscheidend.

Das heißt, auch wenn ich mir die Reißzwecke nicht den Weg gelegt habe, muss ich die alleinige Verantwortung für das Resultat übernehmen, dass ich in sie reingetreten bin…nur dann empfinde ich mich nicht als Opfer und kann für meine daraus resultierende Handlung und Emotionen die Verantwortung übernehmen.
Ja…heißer Scheiß.

Um das vollständig zu verstehen um danach zu handeln zu können, bedarf Übung und eine gehörige Portion Achtsamkeit. Bis zum Sommer 2019 hat dieses Prinzip gut für mich „funktioniert“…dann trat die Klimakrise in mein Bewusstsein und ich kam mächtig ins straucheln.
Kann ich für etwas so großes und allumfängliches die Verantwortung übernehmen..?

Meine erste Antwort darauf war, natürlich nicht.
Um mich wieder in einen Zustand zu bringen, in dem ich mich kraftvoll und handlungsfähig wahrnehme, habe ich mich lange mit der Frage beschäftigt, worin liegt in diesem Fall meine Verantwortung..?

Da es mir in meinem jetzigen Leben und Alltag nicht möglich ist, die Auswirkungen meines Handelns global wahrzunehmen und einzuschätzen, sehe ich hier meine Verantwortung, den Platz im Gesamtgefüge einzunehmen.
Mit meinen Platz meine ich meine Aufgabe/Rolle in der Gesellschaft, wo ich zur globalen Entwicklung meinen optimalen Beitrag leiste.

Ich verstehe mich als Teil von etwas Größerem, mit dem ich stets verbunden bin…ein Tropfen im Ozean.
In diesem größeren Gefüge wirke und bewirke ich etwas…das Maß meiner Wirkung ist dabei angängig davon, ob ich in meiner Kraft bin…nur dann bin ich besonders kraftvoll und habe was zu geben.
Der Tropfen wirkt im Ozean…die Rinde am Baum…der Vogel in der Luft.

Alles trägt seinen Teil (seine Verantwortung) zum Ganzen bei und befindet sich im natürlichen Zustand an der richtigen Stelle…die Frage, ob ich diese Rolle bereits einnehme, kann nur ich mir selbst beantworten.

Bei einem Vogel fragen wir uns nicht, warum er fliegt und nicht durch den Park hoppelt.
Er ist Teil und eingebunden in einen großen Zusammenhang und füllt dort seine Rolle aus.

Diese…meine Rolle zu finden und auszufüllen, darin sehe ich meine Verantwortung.